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Wasserbehandlungsanlage Seelingstädt (Tailings Pond Culmitzsch)

 

 

Auftraggeber:

im Rahmen der WISMUT-Sanierung

(mit Hochtief AG, Enviro-Chemie GmbH und Hildebrand Ingenieurbüro GmbH)

 

 

 

Projekt-beschreibung:

Die Frei-, Poren- und Sickerwässer der Industriellen Absetzanlage (IAA, Tailings pond) Culmitzsch werden in der neuerrichteten WBA Seelingstädt behandelt. Der Durchsatz der Anlage beträgt 300 m³/h. Aufgrund der sinkenden Wassermenge ist die Anlage hinsichtlich des Durchsatzes sehr flexibel zu gestalten.  

Die Hauptkontaminanten sind Uran (ca. 5 mg/l) und Radium (ca. 1,5 Bq/l). 

Das Verfahrensprinzip beruht auf einer mehrstufigen Kalkfällung. Der Carbonatokomplex des Urans wird durch eine vorgeschaltete Ansäuerung und Strippung des entstehenden Kohlendioxids aufgebrochen. Für die Abtrennung des Radiums ist eine Bariumsulfat-Fällung vorgesehen.  

Die entstehenden Schlämme werden als krümeliges verdichtungsfähiges Produkt immobilisiert und auf dem Tailings pond wieder eingebaut.

  

 

 

Projektlaufzeit:

1999-2001

 

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