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Die
Anlage behandelt das aufsteigende Flutungswasser der Grube
Schlema-Alberoda, welches mit Radionukliden (Uran, Radium), Arsen, Mangan
und Eisen belastet ist, vor dem Abstoß in die Zwickauer Mulde. Der
Durchsatz beträgt 450 m³/h (1. Ausbaustufe) bzw. ca. 1000 m³/h (2.
Ausbaustufe). Das Flutungswasser wird aus der Grube über einen Schacht
gehoben.
Das Verfahrensprinzip
beruht auf der selektiven Fällung/Flockung. In mehreren Verfahrensstufen
erfolgt schrittweise die Zerstörung des Uran-Carbonato-Komplexes, der Fällung
des Eisens, Arsens und Radiums. Uran wird durch ein hocheffizientes
Polymeraggregat (Gopur®) abgetrennt.
Die entstehenden Rückstände
werden in der WBA mit hydraulischem Bindemittel versetzt und als kubische
Formkörper in Big Bags auf einer speziell vorbereiteten Verwahrfläche
(Halde 371/I) entsprechend den strahlenschutzrechtlichen Anforderungen
verwahrt.
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