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Grubenwasserbehandlungsanlage Schlema-Alberoda 1. und 2. Ausbaustufe

 

 

 

 

 

 

 

Auftraggeber:

im Rahmen der WISMUT-Sanierung

(mit Hochtief AG, Enviro-Chemie GmbH, Hildebrand Ingenieurbüro GmbH)

 

 

 

Projekt-

beschreibung:

Die Anlage behandelt das aufsteigende Flutungswasser der Grube Schlema-Alberoda, welches mit Radionukliden (Uran, Radium), Arsen, Mangan und Eisen belastet ist, vor dem Abstoß in die Zwickauer Mulde. Der Durchsatz beträgt 450 m³/h (1. Ausbaustufe) bzw. ca. 1000 m³/h (2. Ausbaustufe). Das Flutungswasser wird aus der Grube über einen Schacht gehoben.  

Das Verfahrensprinzip beruht auf der selektiven Fällung/Flockung. In mehreren Verfahrensstufen erfolgt schrittweise die Zerstörung des Uran-Carbonato-Komplexes, der Fällung des Eisens, Arsens und Radiums. Uran wird durch ein hocheffizientes Polymeraggregat (Gopur®) abgetrennt. 

Die entstehenden Rückstände werden in der WBA mit hydraulischem Bindemittel versetzt und als kubische Formkörper in Big Bags auf einer speziell vorbereiteten Verwahrfläche (Halde 371/I) entsprechend den strahlenschutzrechtlichen Anforderungen verwahrt.

 

 

Laufzeit:

1996-1998 (1. Ausbaustufe bis 450 m³/h)

1999-2001 (2. Ausbaustufe bis 1000 m³/h)

 

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