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Die bestehende Wasserbehandlungsanlage am Standort Pöhla wurde
erweitert und auf die Behandlung des aufsteigenden Flutungswassers aus der
Grube Pöhle sowie die Sickerwässer der benachbarten Luchsbachhalde
(aufgrund der Sanierung der Halde weggefallen) eingestellt.
Der Durchsatz der Anlage wurde konservativ mit 100 m³ ausgelegt, im
Mittel werden ca. 20 m³/h Flutungswasser behandelt, da die Kontamination
des Haldensickerwassers weitestgehend abgeklungen sind.
Bei Betriebsbeginn (1995) wurden mit einer Verfahrenskombination
(selektive Fällung/Flockung) Uran (ca, 1,6 mg/l), Ra-226 (ca. 1.5 Bq/l),
Arsen (1 mg/l) sowie Eisen (17 mg/l) und Mangan (ca. 4 mg/l) abgetrennt.
Zwischenzeitlich wurde die Anlage in mehreren Schritten an die veränderten
hydrogeochemischen Bedingungen angepasst und in ihrer Betriebsweise mit
dem Ziel der Kostensenkung optimiert. Gegenwärtig werden noch Arsen und
Radium abgetrennt.
Die entstehenden Rückstände werden nach ihrer Entwässerung in dem
untertägigen Verwahrstandort der Grube Pöhla (Niveau des Hauptstollens)
verwahrt.
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